Nun kommt mein derzeitiges absolutestes Lieblingstensrezept: der hausgemachte Tomatensaft. Bei Gemüsesäften scheiden sich ja die Geister, die einen lieben sie, können sich ein fit-in-den-Tag-Frühstück ohne ein Gläschen gar nicht vorstellen. Die anderen verziehen angewidert das Gesicht, wenn sie ihn nur riechen. Tja, Pech gehabt! Euch entgeht was. Meine Schnapsnasen müssen weiterlesen! *hust* BLOODY MARY *hust*

Für mich geht nichts über ein eisgekühltes Glas Tomatensaft! Leider sind wir da auch schon beim Problem, er schmeckt so gut, dass es mit der Zeit ins Geld geht, da für einen Liter schon mal gut ein Euro fällig wird. Wie kommt man also zu VIEL Saft für wenig Geld? Richtig! Selbst machen! Ein absolutes Spargericht, das sich für jede Diät eignet, da keine Kohlenhydrathe, kein Fett, wenig Kalorien! Leicht, lecker und schnell!

Fangen wir also an, was man braucht ist so simpel, dass man es eigentlich nicht Rezept nennen darf. Mir ist es aber allemal einen Beitrag wert! Weil ich gerade genüsslich an einem Glas schlürfe!

Du brauchst:
schöne große Flasche mit einer großen Öffnung (oder mehrere, wenn Du so ein Saftschlund wie ich bist)
500 ml passierte Tomaten
500 ml Wasser
Salz, Wenig Zucker, Knoblauchpulver, Chilisoße (oder Pulver), Prise Zimt

Alle Zutaten nun in einen Topf geben, würzen muss man natürlich immer nach dem eigenen Geschmack. Bei mir hat sich diese Mischung durchgesetzt, ja, mit dem Zimt. Seid auch mit dem Salz nicht zu sparsam sein.

selbstgemachter Tomatensaft Rezept - billig abnehmen

Also sind alle Gewürze im Topf, sind wir startklar, nun einfach die ganze Brühe aufkochen und 3-5 Minuten köcheln lassen (Herd kann man nach Aufkochen ausschalten). Feste umrühren, und dann wars das schon! Ach, vorher nochmal abschmecken! Schmeckt? Gut.

Den heißen bzw. warmen Saft jetzt gleich in die Flasche einfüllen. Wer besonders mutig ist, kann es ohne Trichter versuchen, davon rate ich allerdings ab. Jetzt die Flasche zumachen und ihr habt eine wunderbare Wärmflasche. Ich habe eine Flasche von *ranini benutzt, wenn der Saft darin abgekühlt ist, macht es so schön *PLOPP* beim Öffnen.

Das Abkühlen dauert EWIG, wer gerade Hunger bzw. Durst hat, wird IRRE werden. Mir schmeckt der selbstgemachte Saft viel besser als die Industrieplörre, da süßer, fruchtiger und frischer, die kleine aber feine Schärfe am Ende rundet das Getränk absolut ab. Unbedingt aus dem Kühlschrank trinken. Wer auf edel machen will, könnte den Saft auch als „geeistes Tomatensüppchen a la Icke“ verkaufen. Meine Freunde des Alkoholischen können den Saft schon beim Einfüllen veredeln und je nach Hardcoreness mit dem Vodka sparen oder protzen!